Sony und Canon ziehen Tokioter Börse nach unten
Tokio, 13. Jan (Reuters) - Schlechte Unternehmensnachrichten über die Elektronikhersteller Sony(6758.T: Kurs) und Canon(7751.T: Kurs) haben die Kurse an der Tokioter Börse am Dienstag nach unten gezogen. Für weitere negative Stimmung sorgten der stärkere Yen und die schlechten Vorgaben der Wall Street. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index.N225 fiel bis zur Handelspause am Mittag um 4,3 Prozent auf 8456 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index.TOPX sank um 4,4 Prozent auf 817 Punkte.
Sony notierte knapp acht Prozent schwächer bei 2020 Yen, nachdem in Medien berichtet worden war, der Elektronik- und Medienkonzern werde im laufenden Geschäftsjahr einen operativen Verlust von 100 Milliarden Yen (rund 1,1 Milliarden Dollar) einfahren. Zu Beginn des Handels hatten Sony gar 8,9 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag eingebüßt.
Canon gaben sieben Prozent auf 2910 Yen nach. Der Chef des weltweit größten Herstellers von Digitalkameras, Fujio Mitari, hatte Reuters am Sonntag gesagt, das Jahresend-Geschäft sei enttäuschend verlaufen. Zudem hatte er wegen des Nachfragerückgangs infolge der Rezession für sein Unternehmen ein schwieriges Jahr vorhergesagt.
Die Börse konnte erst am Dienstag auf die Nachrichten reagieren, weil die Märkte in Japan am Montag wegen eines Feiertages geschlossen waren.
Auch die stark Export abhängigen Autotitel gaben nach. Toyota(7203.T: Kurs) büßten 5,9 Prozent ein auf 2890 Yen.
(Reporter: Aiko Hayashi, bearbeitet von Klaus-Peter Senger)
© Thomson Reuters 2009 Alle Rechte vorbehalten.

