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Ausland | Samstag, 9. Februar 2013, 12:59 Uhr

Indien richtet Mann hin wegen Parlamentsattentat von 2001

Neu-Delhi In Indien ist zehn Jahre nach seiner Verurteilung ein Mann im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Parlament im Jahr 2001 hingerichtet worden.

Dies sagte ein hochrangiger Vertreter des Innenministeriums am Samstag. Wie lokale Fernsehsender berichteten, wurde ein Gnadengesuch des Inders, der aus Kaschmir stammt, abgelehnt. Der Verurteilte sei erhängt worden, berichteten die Sender.

Aus Angst vor Protesten gegen die Vollstreckung des Todesurteils wurden vorsorglich in größeren Städten im indischen Kaschmir Restriktionen für die Bewegungsfreiheit erlassen. Hunderte Sicherheitskräfte und Polizisten wurden in die Region entsandt, in der es oft zu separatistischer Gewalt kommt.

Am 13. Dezember 2011 hatten fünf Bewaffnete das indische Parlament in Neu-Delhi gestürmt. Bevor sie in den Komplex eindringen konnten, wurden sie von Sicherheitskräften getötet. Dem nun hingerichteten Mann wurde vorgeworfen, die Attentäter mit Waffen versorgt und ihnen Unterschlupf gewährt zu haben. Er hatte eine Verwicklung in die Angelegenheit zurückgewiesen.

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