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EU-Kommissar - Sturm auf Mossul könnte IS-Kämpfer in EU treiben
18. Oktober 2016 / 07:32 / in einem Jahr

EU-Kommissar - Sturm auf Mossul könnte IS-Kämpfer in EU treiben

European-Commissioner-designate Julian King attends a hearing ahead of a vote to approve his appointment as Security Commissioner at the European Parliament in Strasbourg, France, September 12, 2016. REUTERS/Vincent Kessler

Berlin (Reuters) - EU-Sicherheitskommissar Julian King hat vor einer erhöhten Terrorgefahr in Europa durch den Sturm auf die irakische Stadt Mossul gewarnt.

“Die Rückeroberung der nordirakischen IS-Hochburg Mossul kann dazu führen, dass gewaltbereite IS-Kämpfer nach Europa zurückkommen”, sagte King der Zeitung “Welt” (Dienstagausgabe). “Das ist eine sehr ernste Bedrohung, auf die wir vorbereitet sein müssen.” King sprach davon, dass noch 2500 IS-Kämpfer aus EU-Staaten in Irak und Syrien kämpften. Allerdings sollte man die Bedrohung auch nicht übertreiben: Man habe in vergleichbaren Fällen wie Afghanistan gesehen, dass nur ein Teil der Kämpfer wieder in ihre Heimat zurückkehrten.

Die irakischen Streitkräfte hatten am Montag mit dem lange erwarteten Sturm auf Mossul begonnen und versuchen mit Hilfe von kurdischen und sunnitischen Milizionären, den IS aus der Stadt zu vertreiben. Dabei bekommen sie auch Hilfe der USA und anderer Staaten.

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