Japan weist Vorwurf der Währungsmanipulation zurück | Reuters
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Konjunktur | Freitag, 25. Januar 2013, 07:49 Uhr

Japan weist Vorwurf der Währungsmanipulation zurück

Tokio Japan ist Befürchtungen entgegengetreten, das Land wolle sich durch eine aggressive Abwertung der heimischen Währung wirtschaftliche Vorteile verschaffen.

Finanzminister Taro Aso sagte am Freitag nach einem Kabinettstreffen vor Journalisten, die geldpolitischen Lockerungen der Notenbank zielten auf eine Bekämpfung der Deflation und nicht auf eine Wechselkursmanipulation. Japan sei lediglich dabei, die exzessive Stärke des Yen zu korrigieren.

Wirtschaftsminister Akira Amari kündigte an, er werde die Währungspolitik seines Landes am Wochenende auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklären. Es gebe keinen Grund zur Sorge.

Die Debatte über die Gefahr eines globalen Abwertungswettlaufs zwischen wichtigen Währungen wurde zuletzt dadurch befeuert, dass die neue japanische Regierung eine höchst expansive Finanz- und Geldpolitik verfolgt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in Davos ihre Sorge darüber ausgedrückt.

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