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Ausland | Sonntag, 13. März 2011, 14:00 Uhr

Ärzte - Ein Toter und 19 Verletzte bei Unruhen im Jemen

Sanaa Im Jemen sind bei neuen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten ein Mensch getötet und 19 weitere verletzt worden.

Wie aus dem Umfeld von Ärzten am Sonntag verlautete, ging die Polizei in der Hauptstadt Sanaa gewaltsam gegen die demonstrierenden Menschen vor und schoss scharf. Auch Tränengas wurde eingesetzt. Regierungsgegner fordern seit Wochen das Ende der Ära von Präsident Ali Abdullah Saleh, der seit 32 Jahren an der Macht ist.

Die von den Umstürzen in Ägypten und Tunesien inspirierten Revolten haben Saleh geschwächt. Er hat angeboten, Änderungen an der Verfassung vorzunehmen und dem Parlament mehr Mitspracherechte einzuräumen. Einen Rücktritt hat er indes mehrfach abgelehnt. Die USA betrachten den Jemen als wichtigen Verbündeten im Kampf gegen die islamistische Al-Kaida, die in dem Land agiert.

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