26. März 2011 / 12:50 / in 7 Jahren

Obama: Militäraktion in Libyen hat viele Menschenleben gerettet

Washington (Reuters) - Die Militäraktion des Westens in Libyen hat nach den Worten von US-Präsident Barack Obama zahllose Menschenleben gerettet.

<p>US-Pr&auml;sident Barack Obama in Santiago de Chile am 21. M&auml;rz 2011. REUTERS/Kevin Lamarque</p>

In seiner wöchentlichen Rundfunkansprache sicherte Obama seinen Landsleuten am Samstag zu, der Einsatz werde klar, fokussiert und begrenzt sein.

Zu den bisherigen Ergebnissen der Militäraktion sagte der Präsident, die Luftabwehr Libyens sei ausgeschaltet, die Truppen von Machthaber Muammar Gaddafi rückten nicht weiter gegen die Rebellen vor und bei Benghasi seien sie zurückgeschlagen worden. “Weil wir schnell gehandelt haben, wurden die Leben zahlloser Zivilisten - unschuldiger Männer, Frauen und Kinder - gerettet und eine Katastrophe für die Menschen verhindert.”

Im Kongress war in beiden Parteien Kritik laut geworden, das Parlament sei nicht gründlich genug über die Ziele des Einsatzes informiert worden. Einige Abgeordnete warfen dem Präsidenten vor, er habe nicht die Zustimmung des Kongresses für den Einsatz gesucht. Andere kritisierten, dass die USA einen weiteren Militäreinsatz in einem muslimischen Land begonnen hätten, während sie noch in Afghanistan und im Irak militärisch engagiert seien.

Obama erklärte, dass die USA nur eine begrenzte Rolle in dem Einsatz spielten, den er als “breite, internationale Anstrengung” bezeichnete. Es werde keine US-Bodentruppen in Libyen geben, betonte er.

Am Freitag einigte sich die Nato darauf, das Kommando über die Militäraktionen zur Durchsetzung der Flugverbotszone und des Waffenembargos zu übernehmen. Der Einsatz begrenzter militärischer Gewalt gegen Libyen wurde vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) sanktioniert. Deutschland enthielt sich dabei der Stimme. Obama sagte, die USA könnten und wollten nicht in jeder Krise intervenieren. Aber in einer Situation wie in Libyen und wenn die internationale Gemeinschaft solche Aktionen unterstütze, dann stünden die USA in der Verantwortung einzugreifen.

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