Schweizer Börse schwächer erwartet

Montag, 5. November 2012, 08:14 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte schwächer in die neue Handelswoche starten.

Den negativen Vorgaben von der Wall Street, wo sich die Anleger angesichts des unsicheren Ausgangs der Präsidentenwahl von den Dividendenpapieren getrennt hatten, werde sich der Markt kaum entziehen können, sagten Händler. "Die Marktteilnehmer werden sich kaum noch auf die Äste hinauswagen, bis klar ist, ob der US-Präsident Barack Obama oder Mitt Romney heisst", sagte ein Händler.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,6 Prozent tiefer mit 6663 Punkten. Der SMI-Future notierte um 0,3 Prozent schwächer mit 6678 Zählern.

Marcel Erni, Alfred Gantner und Urs Wietlisbach, die Parners Group-Hauptaktionäre, wollen insgesamt 1,6 Millionen Aktien entsprechend rund sechs Prozent des Aktienkapitals platzieren. Den erwarteten Ertrag von rund 300 Millionen Franken wollen die Firmengründer zur Finanzierung von Investitionen Seite an Seite mit Kunden des Unternehmens verwenden.

Das indische Patent-Berufungsgericht (IPAB)hat das Patent des Pharmakonzerns Roche für das Medikament Pegasys zur Behandlung von Hepatitis C widerrufen. Zur Begründung führte die Behörde unter anderem den hohen Preis für das Arzneimittel an. Das Gericht sah es auch nicht als erwiesen, dass das Mittel wirksamer ist als andere Behandlungsmethoden.

Die EU hat das Medikament Votubia von Novartis zur Behandlung von gewissen Nierentumoren zugelassen.

Wertberichtigungen haben beim Ölplattformbetreiber Transocean im dritten Quartal zu einem Verlust von 381 Millionen Dollar geführt.

Der Duty-free-Shop-Betreiber Dufry steigerte den Gewinn in den ersten neun Monaten 2012 um 47 Prozent auf 116,2 Millionen Franken.

Der Auftragseingang bei Leclanche hat gewarnt, dass ohne neue Mittel der normale Geschäftsbetrieb nur noch bis Mitte Dezember 2012 sichergestellt sei.