Schweizer Börse bröckelt im Frühhandel ab

Montag, 12. November 2012, 09:46 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Montag im frühen Geschäft etwas leichter tendiert.

Den Sorgen über den US-Haushaltsstreit und enttäuschenden Wachstumszahlen aus Japan stünden gute Zahlen aus den USA und China gegenüber. Die Zustimmung des griechischen Parlaments zu weiteren Sparmassnahmen sei mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen worden. Da in den USA wegen des Veterans Day die Bond-Märkte geschlossen bleiben, gehen die Händler nicht von einem allzu aktiven Geschäft aus. "Die Aktienbörsen sind zwar geöffnet, aber es dürften doch weniger Leute als üblich aktiv im Markt sein", sagte ein Händler.

Der SMI notierte um 09:20 Uhr um 0,1 Prozent schwächer bei 6706 Zählern. Der breite SPI ermässigte sich um 0,2 Prozent auf 6174 Punkte.

Die Finanzwerte neigten mehrheitlich etwas zur Schwäche. Die Aktie von Julius Bär aber legte 0,3 Prozent zu auf 32,81 Franken. Der Vermögensverwalter erwirbt eine Beteiligung von 19,9 Prozent an der italienischen Kairos Investment Management. Das Mailänder Institut verwalte mit 115 Mitarbeitern rund 4,5 Milliarden Euro.

Die Aktie der Credit Suisse verlor 1,2 Prozent. Die Grossbank will nicht wie Konkurrent UBS aus weiten Teilen des festverzinslichen Geschäfts aussteigen, sagte Präsident Rohner der "Basler Zeitung". Die UBS-Aktien sanken um 0,8 Prozent. Bei den Versicherungsaktien fielen die Titel von Swiss Re mit einem marginalen Plus auf.

Die Aktie von Novartis rückte um 0,2 Prozent vor. Der Pharmariese hatte über zwei positiv verlaufene Phase II-Tests mit den Präparaten Certican und Illaris informiert.

Der Genussschein von Mitbewerber Roche ermässigte sich dagegen um 0,3 Prozent.

Die Anteile zyklischer Firmen büssten Terrain ein. ABB, Clariant und Sulzer schwächten sich um 0,3 Prozent ab. Holcim waren gehalten und Meyer Burger setzten mit einem Kursplus von 1,2 Prozent die Erholung fort.

Eine Gewinnwarnung liess Zehnder um 14 Prozent auf 44,40 Franken einbrechen.