Schweizer Börse wird schwächer erwartet

Dienstag, 13. November 2012, 08:55 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte am Dienstag aufgrund negativer Vorgaben aus den USA und Fernost schwächer tendieren.

Die Sorgen um den US-Haushalt und die Euro-Schuldenkrise hielten die Anleger von den Märkten fern. Dabei stehe vor allem Griechenland im Fokus, nachdem die Euro-Gruppe Entscheidungen über weitere Finanzhilfen aufgeschoben und auch keinen Weg zur Sanierung aufgezeigt habe, hiess es im Markt.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,2 Prozent tiefer mit 6682 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsbeginn um 27 Punkte niedriger auf 6673 Zählern.

Die Marktteilnehmer dürften sich vor allem auf die Aktien der Unternehmen konzentrieren, die über ihr Geschäft berichtet haben. Kurzfristig könnten auch Konjunkturdaten aus Europa den Märkten Impulse verleihen.

Die Erholung des Implantatgeschäfts und günstigere Wechselkurse verhalfen dem weltgrößten Hörgerätehersteller Sonova zu einem Gewinnsprung. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/13 kletterte der Gewinn um 43,8 Prozent auf 149,2 Millionen Franken.

Swiss Life steigerte im dritten Quartal die Prämieneinnahmen um ein Prozent auf 2,978 Milliarden Franken und übertraf die Analystenprognosen leicht.

Syngenta erhielt von der EU die Zulassung für das Fungizid Isopyrazam.