Schweizer Börse schwächer erwartet

Mittwoch, 14. November 2012, 09:04 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte am Mittwoch angesichts der schwachen Vorgaben der Wall Street mit Verlusten in den Handel starten.

Solange der US-Haushaltsstreit nicht gelöst ist und die Euro-Krise wieder zu eskalieren drohe, sei nicht damit zu rechnen, dass die Anleger an den Markt zurückkehrten, hiess es aus Händlerkreisen. Möglicherweise könne von den am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten positive Impulse ausgehen. Veröffentlicht werden unter anderem Einzelhandelsumsätze sowie Produzentenpreise.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,3 Prozent niedriger auf 6706 Zählern. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart ebenfalls um 0,3 Prozent schwächer auf 6710 Punkten.

Julius Bär hat die verwalteten Vermögen in den ersten zehn Monaten 2012 um zehn Prozent auf 187 Milliarden Franken gesteigert. Der Neugeldzufluss lag am oberen Ende des mittelfristig angepeilten Zielbereichs von vier bis sechs Prozent, teilte die Privatbank mit. Die Übernahme des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts von Bank of America Merrill Lynch dürfte Ende Januar abgeschlossen werden.

Comet revidiert auf einem Investorentag die Ziele für das laufende Jahr nach unten. Die Gruppe geht neu von einem Umsatz leicht und einem Reingewinn deutlich unter Vorjahr aus. Bis 2015 soll ein Umsatz von 300 (2011: 217) Millionen Franken bei einer EBITDA-Marge von rund 15 Prozent erreichen. Für 2013 erwartet die Technologiefirma eine Erholung des Halbleitergeschäfts gegen Ende des ersten Quartals und prognostiziert einen Umsatz von 230 bis 250 Millionen Franken sowie eine EBITDA-Marge von zwischen 12 und 14 Prozent.

Der Immobilienkonzern SPS Swiss Prime Site steigerte in den ersten drei Quartalen 2012 den EBIT um 10,6 Prozent auf 370,8 Millionen Franken und den Gewinn um 15,6 Prozent auf 221,6 Millionen Franken. Der Nettomietertrag ging um 0,5 Prozent auf 305,8 Millionen Franken zurück. SPS rechnet für 2012 mit einem Nettomietertrag von über 425 Millionen Franken einem Reingewinn über dem Vorjahresergebnis.