Schweizer Börse gibt nach

Freitag, 16. November 2012, 10:39 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse ist am Freitag den negativen Vorgaben aus den USA und Fernost gefolgt und hat sich abgeschwächt.

Die Anleger blieben dem Markt weiter fern, sagten Händler. Neue Impulse fehlten und für die bekannten Probleme zeichneten sich keine Lösungen ab. Die angespannte Lage im Nahen Osten, die Schuldenprobleme in den USA und Europa sowie die Konjunktursorgen sorgten weiterhin für Verunsicherung. Belebung könnten die US-Wirtschaftszahlen am Nachmittag bringen.

Der Standardwerteindex SMI sank um 0,5 Prozent auf 6543 Punkte. Der breite SPI gab 0,4 Prozent auf 6023 Zähler nach.

Die Aktien der Banken Credit Suisse und UBS verloren 0,8 beziehungsweise 0,9 Prozent. Auch die Versicherungswerte büssten an Wert ein. Die Zurich-Aktien, die am Vortag nach einem enttäuschenden Quartalsbericht fast vier Prozent eingebrochen waren, ermässigten sich um ein weiteres Prozent.

Auch die als krisensicher geltenden Pharmawerte Novartis und Roche rutschten ab. Die Titel des Lebensmittelriesen Nestle waren gehalten.

Ebenso wurden die Aktien zyklischer Firmen meist zu tieferen Kursen gehandelt. ABB sanken um 1,1 Prozent und Holcim bröckelten 0,7 Prozent ab.

Eine Verkaufsempfehlung der Bank Vontobel drückte Ems-Chemie vier Prozent ins Minus.