Aufwärtstrend an Schweizer Börse dürfte sich fortsetzen

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 08:16 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte am Mittwoch weiter anziehen.

Den Vorgaben aus Fernost, wo positive Konjunktursignale aus China und Japan zu steigenden Kurse geführt hatten, werde sich die Schweiz wohl anschliessen, sagten Händler. In China schürte der neue Chef der Kommunistischen Partei, Xi Jinping, die Hoffnungen auf eine Belebung der Wirtschaft. Und die japanische Notenbank hat so deutlich wie selten zuvor eine Lockerung der Geldpolitik noch in diesem Monat signalisiert.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,2 Prozent höher mit 6865 Punkten. Der SMI-Future notierte um 0,4 Prozent fester bei 6881 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex 0,2 Prozent gewonnen. Händler schlossen einen Anstieg über die am Montag vorübergehend erreichten 6874 Zähler - den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren - nicht aus. "Sollten die Daten der privaten Agentur ADP zum US-Arbeitsmarkt positiv überraschen, ist dies durchaus möglich", sagte ein Börsianer.

Der US-Mischkonzern General Electric will Branchenkreisen zufolge sein Schweizer Konsumkreditgeschäft abstossen. Die GE Money Bank Schweiz dürfte bis zu rund 1,5 Milliarden Franken wert sein, erklärte eine mit der Situation vertraute Person am Dienstag. Es gebe mindestens zwei Interessenten, die sich an dem Bieterverfahren beteiligen wollten. Einer zweiten Quelle zufolge handelt es sich bei dem einen um die Grossbank UBS. UBS und GE Money Bank wollten sich zu dem Thema nicht äussern.

Och-Ziff Capital Management Group hat die Beteiligung an Adecco unter die meldepflichtige Schwelle von drei Prozent verringert. Artisan Partners Limited Partnership dagegen hält nun mehr als drei Prozent.

Der Maschinenbauer Bobst strebt 2015 einen Umsatz von 1,3 bis 1,4 Milliarden Franken und mindestens sieben Prozent Betriebsgewinnmarge an. Den Aktionären stellte der Produzent von Verpackungsmaschinen an seinem Investorentag eine Ausschüttungsquote von 30 bis 50 Prozent in Aussicht. Dieses Jahr wird bei 1,24 bis 1,26 Milliarden Franken Umsatz ein stabiles oder leicht höheres operatives Ergebnis erwartet.