Freundliche Vorgaben dürften Schweizer Börse unterstützen

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 08:07 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Positive Vorgaben aus den USA und aus Fernost dürften der Schweizer Börse am Donnerstag Aufwind verleihen.

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende im US-Haushaltsstreit, auf eine Lockerung der Geldpolitik Japans und ein stärkeres Wachstum in China sorgten weltweit für eine gute Stimmung an den Märkten, sagten Händler.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich marginal höher mit 6856 Punkten. Der SMI Future legte in den ersten Handelsminuten um 0,2 Prozent auf 6854 Zähler zu. Am Vortag hatte der Leitindex praktisch unverändert geschlossen.

Impulse für die weitere Entwicklung an den Märkten erwarten Händler von der am Nachmittag anstehenden Veröffentlichung der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung und von allfälligen Neuigkeiten aus der Sitzung der Europäischen Zentralbank.

Die Schaffner Holding hat im Geschäftsjahr 2011/12 bei einem um 3,1 Prozent reduzierten Umsatz von 177 Millionen Franken einen Gewinnrückgang auf 3,9 (Vorjahr: 10,2) Millionen Franken verbucht. Das Unternehmen will eine Ausschüttung von zwei Franken in Form einer steuerfreien Kapitalrückzahlung ausrichten. Im ersten Semester 2012/13 rechnet Schaffner mit einer Zunahme bei Umsatz und EBIT-Marge.

Der Energiekonzern Alpiq prüft laut dem "Tages-Anzeiger" eine Kapitalerhöhung um bis zu einer Milliarde Franken.

Der Bau- und Tourismuskonzern Orascom hat im 3. Quartal bei einem Umsatz von 58 Millionen Franken wegen Sondereffekten einen Bilanzverlust von 31,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Der operative Cash Flow sei mit 25 Millionen Franken positiv. Orascom äusserte sich vorsichtig optimistisch auf die Immobilienverkäufe und Reservationen im vierten Quartal.

Die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz im November auf 3,1 von 2,9 Prozent im Oktober gestiegen. Die Quote liegt zum ersten Mal seit Februar wieder über drei Prozent.