Schweizer Börse - Rückenwind aus Fernost

Freitag, 7. Dezember 2012, 08:22 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Der Aufwärtstrend an der Schweizer Börse dürfte sich am Freitag mit dem Rückenwind positiver Vorgaben von den meisten Märkten in Fernost fortsetzen.

Dazu komme, dass viele Anleger nicht oder nur ungenügend investiert seien und sich nun gezwungen sähen nachzukaufen, erklärten Händler. Wie stark die Gewinne zum Wochenschluss ausfallen, hängt zu einem grossen Teil aber auch davon ab, wie die Märkte auf den US-Arbeitsmarktbericht reagieren, der um 14:30 Uhr veröffentlicht wird.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich nahezu unverändert 6914 Punkten. Am Vortag hatte der SMI erstmals seit Frühling 2010 wieder über der Marke von 6900 Punkten geschlossen. Der SMI Future trat mit 6911 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle.

Bei den Anlegern sticht nach Händlerangaben nach wie vor die Karte Asien. Das helfe vor allem den Herstellern von Luxusgütern wie Richemont und Swatch, deren Aktien trotz rekordhoher Bewertung weiterhin gesucht werden. Von Asien profitiere aber auch DKSH. Der Handelskonzern und das Inspektionsunternehmen SGS verlängern ihre Prüfungs- und Zertifizierungs-Partnerschaft für weitere drei Jahre.

Der Nahrungsmittelhersteller Hügli übernimmt die Vertriebsaktivitäten der deutschen Vogeley Gruppe. Es geht um einen Umsatz von 20 Millionen Euro. Hügli selbst kommt auf einen Umsatz von 320 Millionen Franken.

Die zum Maschinenhersteller Bucher gehörende Bucher Unipektin übernimmt das Engineering Geschäft der Filtrox Gruppe in St. Gallen. Der Bereich beschäftigt 35 Mitarbeiter in St. Gallen und Shanghai. Der Umsatz beträgt etwa 30 Millionen Franken.