Schweizer Börse legt vor US-Daten Pause ein

Freitag, 7. Dezember 2012, 10:00 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Freitag im frühen Geschäft trotz erfreulicher Vorgaben aus Fernost wenig verändert tendiert.

Die Stimmung sei zwar nach wie vor gut und der Aufwärtstrend dürfte sich auch fortsetzen, aber im Vorfeld der am Nachmittag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten hielten sich die Anleger laut Händlern zurück. Die Rally werde sich fortsetzen, da noch viele Anleger unterinvestiert seien, sagten Händler.

Der SMI notierte um 09:45 Uhr um 0,1 Prozent leichter bei 6903 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex erstmals seit Frühling 2010 wieder über der Marke von 6900 Punkten geschlossen. Der breite SPI trat mit 6355 Punkten praktisch auf der Stelle.

Händler beschrieben den Markt als richtungslos. Je nach Auftragslage gebe es Gewinner und Verlierer. So waren bei den Banken die Aktien der UBS stabil, während die der Credit Suisse um 0,8 Prozent schwächer waren. Die Wiederaufnahme der Abdeckung von Julius Bär durch die CS-Analysten mit dem Rating "Outperform" und dem Kursziel von 38 Franken verschaffte den Aktien der Privatbank einen Kursgewinn von 0,7 Prozent. Die Assekuranztitel neigten mehrheitlich zur Schwäche.

Unter den als krisensicher geltenden Pharmawerten gewannen Roche dank Kaufempfehlungen von Morgan Stanley und Vontobel 0,7 Prozent. Die Papiere von Konkurrentin Novartis und des Lebensmittelriesen Nestle gaben dagegen leicht nach. Morgan Stanley stufte Novartis auf "equal weight" zurück.

Auf Konsolidierungskurs befanden sich die Anteile der beiden Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont, die am Vortag noch neue Höchstkurse verzeichnet hatten.

Die Aktien zyklischen Firmen tendierten nahezu unverändert. Gewinnmitnahmen drückten Oerlikon um 2,5 Prozent. ABB und Holcim waren eine Spur leichter.