Schweizer Börse fester erwartet - UBS im Mittelpunkt

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 08:32 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Mittwoch dank positiver Vorgaben aus den USA und aus Fernost fester erwartet.

Die Hoffnung auf eine baldige Einigung im US-Haushaltsstreit und die Aussicht auf eine weitere geldpolitische Lockerung in Japan sorgten laut Händlern für eine gute Stimmung an den Märkten.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,2 Prozent höher mit 6926 Zählern. Der SMI-Future notierte marginal fester bei 6922 Punkten.

In der Schweiz dürfte UBS im Mittelpunkt stehen. Die Grossbank zahlt im Zusammenhang mit der Verstrickung in den Libor-Skandal eine Geldstrafe von etwa 1,4 Milliarden Franken und wird deshalb das vierte Quartal mit zwei bis zu 2,5 Milliarden Franken Verlust abschliessen. Die Strafe ist Bestandteil einer Einigung, die die Bank mit den Aufsichtsbehörden der USA, Grossbritanniens und der Schweiz erzielte. UBS Japan wird sich den Angaben zufolge in einem Punkt schuldig bekennen, den Zinssatz Libor manipuliert zu haben. UBS hat laut der Schweizer Aufsicht FINMA in schwerer Weise gegen Finanzmarktgesetzte verstossen. Vorbörslich wurden die UBS-Aktien um 0,3 Prozent indiziert.

State Street Global Advisors soll sich Insidern zufolge aus dem Bieter-Rennen um das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETF) der Credit Suisse zurückgezogen haben.

Valora schliesst Übernahme der Ditsch/Brezelkönig-Gruppe ab und erwartet für 2012 rund 65 Millionen Franken Betriebsergebnis - das liegt am unteren Ende der in Aussicht gestellten Spanne.

Schaffner schlägt der Generalversammlung eine verrechnungssteuerfreie Ausschüttung von zwei Franken je Namenaktie vor.

Die Jungfraubahnen wollen das Skigebiet Kleine Scheidegg-Männlichen und das Jungfraujoch besser erschliessen und investieren 160 Millionen Franken in neue Bahnsysteme.

Die Aktionäre von Precious Woods haben die Kapitalerhöhung um 0,3 Millionen auf 3,7 Millionen Franken genehmigt.