Schweizer Börse startet tiefer

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 09:50 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat im frühen Geschäft am Donnerstag nachgegeben.

Das nicht enden wollende Hin und Her im US-Haushaltsstreit schrecke Anleger ab, sagten Händler. Wegen der durch die Weihnachtsfeiertage verkürzten Woche seien viele Marktteilnehmer nicht aktiv sondern machten Ferien. Das Geschäft verlaufe daher ruhig. "Vor allem am Freitag, dem letzten Tag im alten Jahr, dürfte es aber noch etwas Kurspflege zum Jahresende geben", sagte ein Händler.

Der SMI notierte um 09:45 Uhr um 0,3 Prozent tiefer auf 6873 Punkten. Der breite SPI verlor 0,2 Prozent auf 6333 Zähler.

Gewinnmitnahmen nach dem starken Kursanstieg im laufenden Jahr drückten die Aktien der beiden Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch um gut ein Prozent in die Verlustzone.

Mit Actelion ermässigte sich eine andere Aktie, die mit einem Plus von fast 40 Prozent zu den grössten Gewinnern in 2012 zählt, um ein Prozent.

Die Anteile des Lebensmittelriesen Nestle und der beiden Pharmakonzerne Novartis und Roche neigten leicht zur Schwäche.

Auch die Aktien der Banken blieben von Abgaben nicht verschont: Credit Suisse verloren 0,5 Prozent und UBS sanken um 0,3 Prozent. Uneinheitlich waren die Assekuranzwerte. Zurich ermässigten sich um 0,1 Prozent und Helvetia gewannen 0,4 Prozent.

Bei den Aktien zyklischer Firmen kristallisierte sich kein klarer Trend heraus. ABB verloren 0,6 Prozent und Holcim stiegen um 0,1 Prozent.

Adecco rückten um 0,6 Prozent vor. Am Nachmittag dürfte die Veröffentlichung der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung dem Titel zusätzliche Impulse verleihen.

Die Ankündigung von Spartenverkäufen liess die Aktie von Clariant um vier Prozent anziehen.