Euro pendelt um die 1,33-Dollar-Marke

Donnerstag, 17. Januar 2013, 13:19 Uhr
 

Frankfurt (Reuters) - Der Euro ist am Donnerstag kaum vom Fleck gekommen.

Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,3298 Dollar in Reichweite ihres New Yorker Vortagesschlusses. "Die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer, die noch zu Beginn des neuen Jahres gestiegen war und zu einer Befestigung des Euros führte, hat sich inzwischen leicht gelegt", schrieb Helaba-Analyst Ulrich Wortberg in einem Kommentar. Zu Wochenbeginn war der Euro noch auf ein Elf-Monats-Hoch von 1,3403 Dollar gestiegen.

Grund für übertriebenen Konjunkturpessimismus gibt es nach Einschätzung von Wortberg allerdings nicht. Die Einzelhandelsumsätze in den USA und auch die Produktionszahlen seien zuletzt ermutigend gewesen. Im Tagesverlauf dürften die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) für Aufmerksamkeit sorgen. Analysten erwarten einen moderaten Aufbau neuer Stellen. Sie dürften aber keine Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der Anleihekäufe der US-Notenbank schüren, hieß es.

Am Rentenmarkt legte der Bund-Future den dritten Tag infolge zu: Der gern als sicherer Hafen angesteuerte Terminkontrakt stieg um 21 Ticks auf 143,58 Zähler.