Daten aus Deutschland und China stützen US-Börsen

Freitag, 8. Februar 2013, 17:20 Uhr
 

New York (Reuters) - Ermutigende Exportdaten aus Deutschland und China haben die Wall Street am Freitag zum Handelsstart gestützt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent fester bei 13.961 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,2 Prozent auf 1512 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 3179 Punkte. Am Donnerstag hatten der schwächere Euro und durchwachsene US-Konjunkturdaten die New Yorker Börsen noch ins Minus gedrückt.

Die Ausfuhren Chinas stiegen im Januar um 25 Prozent und damit so stark wie seit April 2011 nicht mehr. Die Importe legten um 29 Prozent zu. Auch der Rekordabsatz der deutschen Exportwirtschaft im vergangenen Jahr sorgte für Freude in New York. Zugleich verringerte sich das Defizit im US-Außenhandel im Dezember auf 38,5 Milliarden Dollar und damit deutlicher als erwartet. Das geringste Defizit seit fast drei Jahren stärkte die Hoffnung, dass die US-Wirtschaft sich im vierten Quartal sehr viel besser geschlagen hat als bisher angenommen.

Die Aktien von LinkedIn schossen um 15 Prozent nach oben. Das Karrierenetzwerk verbuchte eine Umsatzsteigerung von über 80 Prozent im vierten Quartal und verdiente mehr als von Analysten erwartet.

Bisher haben von den 500 Firmen im S&P-Index 317 ihre Bilanz vorgelegt. Davon übertrafen laut Daten von Thomson Reuters 69 Prozent die Erwartungen von Analysten. Die Gewinne der Unternehmen legten im vierten Quartal im Schnitt um fünf Prozent zu.

 
Traders work on the floor of the New York Stock Exchange, February 8, 2013. REUTERS/Brendan McDermid (UNITED STATES - Tags: BUSINESS)