Nestle und Zurich halten Schweizer Börse im Plus

Montag, 11. Februar 2013, 17:56 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Montag leicht zugelegt.

Gefragt waren vor allem die Aktien des Marktschwergewichts Nestle und des Versicherers Zurich, deren Bilanzen am kommenden Donnerstag veröffentlicht werden. Das Geschäft verlief laut Händlern bei moderaten Umsätzen ruhig. Es fehlten die Impulse aus Asien, wo wichtige Märkte feiertagsbedingt geschlossen waren. In den USA ist die Bilanzsaison weitgehend abgeschlossen wichtige Konjunkturdaten wurden nicht veröffentlicht. Nach der schwächeren Eröffnung der Wall Street schmolzen die Gewinne ab.

Der Leitindex SMI zog 0,2 Prozent auf 7408 Punkte an. Der breite SPI schloss mit 6818 Zählern um 0,1 Prozent höher. Die Charttechniker der Credit Suisse und der ZKB sehen den mittelfristigen Aufwärtstrend intakt und erwarten, dass der SMI gegen 8000 Punkte steigen könnte.

Die Nestle-Aktien, die von Natixis zum Kauf empfohlen werden, stiegen um 0,4 Prozent. Sie standen damit für gut die Hälfte des SMI-Anstiegs.

Gewinne verzeichneten auch die Aktien des Pharmakonzerns Novartis sowie der beiden im Nahrungsmittelbereich tätigen Unternehmen Givaudan und Syngenta. Roche dagegen rutschten im späten Handel ins Minus.

Die Aktien der Grossbank UBS verloren ein Prozent. Der Titel von Konkurrent Credit Suisse holte anfängliche Einbussen auf und notierte um 0,3 Prozent höher.

Die Versicherungswerte waren meist fester. Zurich, Swiss Re und Swiss Life gewannen jeweils mehr als ein Prozent.

Uneinheitlich waren die zyklischen Titel: ABB, Clariant und Holcim wurden zu höheren, Adecco und Richemont dagegen zu tieferen Kursen gehandelt.

Eine Gewinnwarnung drückte die Titel von Gategroup 8,3 Prozent ins Minus. Spekulative Käufe verhalfen den Anteilen von Siegfried zu einem Kursgewinn von 2,8 Prozent.

Erneut gesucht waren die Titel von Ems-Chemie nach dem am Freitag veröffentlichten und überraschend guten Jahresergebnis; sie gewannen 2,5 Prozent.

Meyer Burger kletterten 5,7 Prozent. Anleger hoffen, dass der Solarzulieferer mit neuen Technologie leichter zu Aufträgen kommt.