Schweizer Börse wird wenig verändert erwartet

Dienstag, 12. Februar 2013, 10:13 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Dienstag wenig verändert erwartet.

Zwar seien die Vorgaben aus Fernost gut, doch in Europa drückten die Schuldenkrise und die Angst vor einem Abwertungswettlauf auf die Stimmung. Zudem dämpfe der Atomtest in Nordkorea die Kauflaune der Anleger, sagten Händler. "Es fehlen ganz einfach positive Impulse, damit die Kurse weiter steigen können", sagte ein Händler. Für solche sorgen könnte das G7-Treffen. Die Euro-Länder wollen sich im Kreis der sieben führenden Industrieländer gegen die von Japan verfolgte politische Steuerung der Wechselkurse einsetzen. Die G7 hatten bisher stets betont, dass sich die Wechselkurse frei am Markt bilden müssen, zu starke Kursausschläge aber schädlich seien.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 7410 Punkten praktisch unverändert. Der SMI-Future rückte 0,1 Prozent auf 7348 Zähler vor.

Das besser als erwartete Ergebnis von L'Oreal könnte den Aktien von Nestle weiteren Auftrieb geben. Der französische Kosmetikkonzern, an dem Nestle rund 30 Prozent hält, will zudem für 500 Millionen Euro eigene Aktien zurückkaufen.

Bobst hat 2012 einen Umsatz von 1,26 Milliarden Franken erzielt - um 0,5 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Gewinn wird nach Angaben der Verpackungsmaschinen-Firma nahe am Vorjahreswert liegen.

Valartis hat von der Schweizer Börse SIX einen Verweis wegen mehrerer Fehler im Jahresabschluss 2011 erhalten.