US-Börsen eröffnen vor Obama-Rede wenig verändert

Dienstag, 12. Februar 2013, 17:54 Uhr
 

New York (Reuters) - Die US-Börsen sind am Dienstag vor einer mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Barack Obama kaum verändert in den Handel gestartet.

Die wirtschaftliche Lage sollte eines der Hauptthemen von Obamas Rede zur Lage der Nation werden und Anleger wollten besonders auf Aussagen zum Haushaltsstreit mit den Republikanern achten. Bleibt eine Einigung aus, treten am 1. März automatisch Ausgabenkürzungen in Kraft. "Wir warten ab, wie der Marschbefehl für die kommenden vier Jahren lautet", umschrieb Kim Forrest von Fort Pitt Capital die Bedeutung der Rede.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte in den ersten Handelsminuten 0,1 Prozent höher bei 13.990 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte ebenfalls 0,1 Prozent zu auf 1518 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte bei 3191 Stellen nahezu unverändert. Das S&P-500-Barometer hat im bisherigen Jahresverlauf 6,4 Prozent zugelegt und liegt wie der Dow nicht weit entfernt von seinem Allzeit-Hoch.

Coca-Cola-Aktien notierten zwei Prozent schwächer, weil die jüngsten Geschäftszahlen des Softdrink-Giganten hinter den Erwartungen der Börsianer zurückblieb.

Die Aktien des Reifenherstellers Goodyear fielen um vier Prozent, weil der Konzern wegen der Auto-Krise in Europa seine Geschäftsziele für dieses Jahr stutzte.

Dagegen zogen Avon-Titel um zwölf Prozent an, weil der angeschlagene Kosmetikkonzern seinen Umsatz steigerte und viele Anleger deshalb auf eine Trendwende setzten.