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Markte | Dienstag, 26. Februar 2013, 09:58 Uhr

Drohender Stillstand in Italien schickt Dax in Keller

Frankfurt Die Furcht vor einem Rückschlag bei der Bewältigung der Schuldenkrise angesichts des drohenden politischen Patts in Italien hat den Dax am Dienstag auf Talfahrt geschickt.

Der deutsche Leitindex fiel zur Eröffnung 2,1 Prozent auf 7607 Punkte. "Stillstand in Italien ist das Letzte was man braucht", sagte ein Börsianer. "Damit erreichen wir eine Phase der Unsicherheit, die keiner mag."

Bei den Unternehmen richtete sich das Augenmerk unter anderem auf BASF. Die vorgelegten Zahlen hätten weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb DZ Bank-Analyst Peter Spengler. Allerdings sei der operative Gewinn vor Sonderposten im vierten Quartal geringer ausgefallen als erwartet. BASF-Papiere fielen um 3,4 Prozent.

Fresenius hielten sich als einziger der 30 Dax-Werte mit 0,4 Prozent im Plus. Der Gesundheitskonzern hatte nach einem 22-prozentigen Gewinnsprung die Dividende zum 20. Mal in Folge angehoben.

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