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Konjunktur | Mittwoch, 30. Januar 2013, 07:54 Uhr

Zeitung: Milliarden-Hilfe für Zypern rückt näher

Berlin Die Bundesregierung gibt einem Zeitungsbericht zufolge ihren Widerstand gegen das geplante EU-Hilfspaket für Zypern offenbar auf.

Zwar habe vor allem Finanzminister Wolfgang Schäuble weiter große Vorbehalte, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch laut Vorabbericht unter Berufung auf Regierungskreise. Der Druck der Euro-Partner, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank sei aber so groß, dass man eine Rettungsaktion am Ende wohl werde mittragen müssen. Auch könnte das Paket kleiner ausfallen als bisher befürchtet, hieß es in dem Bericht.

Die Regierung in Nikosia hatte im Sommer 2012 um finanzielle Hilfe gebeten. Bisher rechneten die Euro-Partner mit 17,5 Milliarden Euro. Mit dem Geld will der Mittelmeerstaat vor allem marode Banken stabilisieren. In einigen Euro-Staaten - vor allem in Deutschland - gibt es Vorbehalte gegen Hilfen, da Zypern die Banken mit Niedrigsteuersätzen ins Land gelockt hat und im Verdacht steht, halbherzig gegen Geldwäscheaktivitäten vor allem russischer Kontobesitzer vorzugehen.

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