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Ausland | Samstag, 2. Februar 2013, 14:47 Uhr

Rajoy setzt sich gegen Korruptionsvorwürfe zur Wehr

Madrid Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat die Korruptionsvorwürfe gegen ihn und Mitglieder seiner Volkspartei entschieden zurückgewiesen.

Die Anschuldigungen seien falsch, sagte der Regierungschef am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede vor führenden Parteivertretern. Er werde auf der Internetseite der Volkspartei seine sämtlichen Steuererklärungen veröffentlichen, um die Beschuldigungen zu widerlegen. Die Zeitung "El Pais" hatte Auszüge aus angeblich verdeckt geführten Parteikonten veröffentlicht. Diese sollen belegen, dass Bargeldspenden von Unternehmern verschleiert wurden.

Rajoy hatte bereits zuvor mitteilen lassen, er habe sich nicht unangemessen verhalten. Zudem hat der Regierungschef eine externe Prüfung der Parteikonten angekündigt. Die Führung von Rajoys Volkspartei kam am Samstag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um über die Anschuldigungen zu beraten.

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