Ausland | Samstag, 2. Februar 2013, 12:30 Uhr

Syrien-Gesandter: Letzter Appell zur Lösung des Konflikts

Amman/München Der internationale Sondergesandte für Syrien, Lakhdar Brahimi, hat sich pessimistisch über eine rasche Friedenslösung für das arabische Land geäußert.

Weder das syrische Volk, noch die Nachbarländer seien in der Lage gewesen, einen Weg zur Beendigung des Konflikts zu finden, sagte Brahimi am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Das Einzige, was jetzt noch bleibe, sei die internationale Gemeinschaft. Nur der UN-Sicherheitsrat könne eine Lösung finden. Es sei der letzte Appell: "Bitte tun Sie Ihre Arbeit."

Seit Beginn des Aufstandes gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad vor knapp zwei Jahren hat sich das UN-Gremium zu keiner einheitlichen Haltung durchringen können. Der wichtigste Waffenlieferant Syriens, Russland, blockierte mehrmals Resolutionen zum Konflikt mit seinem Veto.

Über Syrien sollten am Samstag auf der Münchner Konferenz unter anderem hochrangige Vertreter der USA, Russlands, der Vereinten Nationen und der syrischen Opposition beraten. Ob es dabei zu einem von der Opposition angekündigten gemeinsamen Treffen kommen würde, war jedoch fraglich. Russland und die UN erklärten, ein solches Treffen sei nicht vorgesehen.

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