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Ausland | Freitag, 23. November 2012, 18:16 Uhr

Opposition - Bislang mehr als 40.000 Tote im Syrien-Konflikt

Beirut In Syrien sind bei den Kämpfen zwischen Rebellen und den Truppen von Präsident Baschar al-Assad nach Angaben der Opposition bislang mehr als 40.000 Menschen ums Leben gekommen.

Die Hälfte davon seien Zivilisten, sagte am Freitag ein Sprecher der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die andere Hälfte seien zu gleichen Teilen Rebellenkämpfer und Regierungssoldaten.

Gezählt würden nur Opfer, deren Tod durch Verwandte und Freunde bestätigt worden sei. Die wirkliche Totenzahl sei wahrscheinlich deutlich höher. Die Konfliktparteien machten bewusste Falschangaben, um sich als Sieger darzustellen, sagte der Sprecher, dessen Organisation die Opposition unterstützt. "Es gibt 10.000 bis 15.000 Menschen, die vor Monaten gefangengenommen wurden. Diese Zahl können wir aber nicht verwenden, da wir nicht wissen, ob sie tot sind oder leben."

Eine unabhängige Bestätigung der Angaben ist nicht möglich, da die syrischen Behörden die Berichterstattung ausländischer Medien massiv einschränken. Die Kämpfe dauern bereits seit März des vergangenen Jahres an.

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