EADS hält sich Optionen für Zukäufe und Fusionen weiter offen

Freitag, 9. November 2012, 07:34 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Ungeachtet der gescheiterten Fusion mit BAE Systems ist der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS grundsätzlich weiter offen für Zusammenschlüsse.

"Wir werden sicher darüber sprechen, ob Zukäufe und Fusionen in einzelnen Märkten möglich sind. Die USA stehen als größter Markt dabei nach wie vor in unserem Fokus", sagte EADS-Finanzchef Harald Wilhelm der "Welt" (Freitagausgabe). Angesichts der Hürden, auf die der Konzern bei den Fusionsgesprächen mit BAE gestoßen sei, müsse man allerdings im Blick behalten, was realistisch sei.

Durch die Fusion von BAE und EADS wäre der weltweit größte Luft- und Raumfahrtkonzern entstanden. Sie scheiterte Anfang Oktober am Streit zwischen den an den Unternehmen beteiligten Regierungen über die künftigen Anteile. EADS-Chef Tom Enders kündigte daraufhin eine Überprüfung der Konzernstrategie an.

 
Visitors look at aircraft models at the EADS booth during the ILA Berlin Air Show in Selchow near Schoenefeld south of Berlin, September 13, 2012. REUTERS/Tobias Schwarz (GERMANY - Tags: TRANSPORT BUSINESS)