Schwaches Salzgeschäft drückt K+S-Gewinn - Vorsichtiger Ausblick

Dienstag, 13. November 2012, 07:31 Uhr
 

Frankfurt (Reuters) - Das schwächelnde Geschäft mit Auftausalz hat K+S im dritten Quartal zu schaffen gemacht.

Der Betriebsgewinn (Ebit I) sei um 14 Prozent auf 156,7 Millionen Euro gefallen, wie der Düngemittel- und Salzhersteller am Dienstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 916,6 Millionen Euro. Wegen des milden Winters im vergangenen und diesem Jahr sind die Salz-Lager von vielen Straßenmeistereien noch gut gefüllt und die Kommunen halten sich mit Salz-Bestellungen zurück.

Auch im Düngemittelgeschäft lief es nicht mehr so rund wie zuletzt. Da sich die großen Hersteller aus Nordamerika und Russland mit den großen Abnehmerländern Indien und China noch nicht auf Lieferverträge geeinigt haben, sei der Preis für Kali-Düngemittel Ende des dritten Quartals unter Druck geraten, erklärte K+S. Im Gesamtjahr geht der Konzern deshalb nur noch davon aus, das untere Ende seiner Umsatzprognose von 3,9 bis 4,2 Milliarden Euro zu erreichen. Der Betriebsgewinn (Ebit I) werde bei rund 820 Millionen Euro liegen statt wie bisher anvisiert zwischen 820 bis 900 Millionen Euro.