Libor-Skandal - UBS zahlt 1,4 Milliarden Franken Strafe

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 07:43 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Verstrickung in den Libor-Skandal kommt die Schweizer Großbank UBS teuer zu stehen.

Die größte Schweizer Bank zahlt eine Geldstrafe von etwa 1,4 Milliarden Franken und wird deshalb im vierten Quartal einen Verlust von zwei bis 2,5 Milliarden Franken (1,7 bis 2,1 Milliarden Euro) schreiben, wie UBS am Mittwoch mitteilte. Die Strafe ist Bestandteil einer Einigung, die die Bank mit den Aufsichtsbehörden der USA, Großbritanniens und der Schweiz erzielte. UBS Japan wird sich den Angaben zufolge in einem Punkt schuldig bekennen, den Zinssatz Libor manipuliert zu haben.

 
A logo of Swiss bank UBS is seen on a building in Zurich December 18, 2012. UBS said it will pay 1.4 billion Swiss francs ($1.53 billion) and admit wrongdoing at its Japanese arm to settle a wide-ranging, multi-regulator probe into how the Swiss bank's traders manipulated yen Libor and euroyen contracts. Picture taken December 18, 2012. REUTERS/Michael Buholzer (SWITZERLAND - Tags: BUSINESS LOGO)