USA sagen Syrien Hilfe für Zeit nach Assad zu

Samstag, 2. Februar 2013, 14:24 Uhr
 

München (Reuters) - Die USA haben dem syrischen Volk für die Zeit nach einem Abgang von Staatschef Baschar al-Assad ihre Hilfe zugesichert.

Die Syrer könnten auf die USA zählen, wenn sie selbst über ihr Schicksal bestimmen könnten, versprach US-Vizepräsident Joe Biden am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Assad muss gehen".

Biden wollte am Rande des Treffens mit Vertretern der syrischen Opposition zusammenkommen. Auch die russische Regierung und der UN-Sondergesandte Lakhdar Brahimi sind in München vertreten. Brahimi will sich mit Biden und mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow treffen. Russland blockiert mit seinem Veto bisher ein härteres Vorgehen des UN-Sicherheitsrates gegen Assad.

In syrischen Oppositionskreisen hieß es, Russland werde sich möglicherweise auf ein Treffen mit dem syrischen Oppositionsführer Moas al-Chatib einlassen, nachdem sich dieser zu Gesprächen mit der Assad-Regierung bereiterklärt hatte. Eine "spontane Zusammenkunft" in München sei nicht auszuschließen, hieß es in russischen Diplomatenkreisen. Auch Al-Chatib nimmt an der Sicherheitskonferenz teil. Russland ist der größte Waffenlieferant Syriens. Im syrischen Bürgerkrieg wurden seit März 2011 mehr als 60.000 Menschen getötet.

 
A Free Syrian Army fighter walks in front of a building destroyed during clashes in the Haresta neighbourhood of Damascus February 1, 2013. REUTERS/Mohammed Abdullah (SYRIA - Tags: CIVIL UNREST POLITICS)