Absatzsprung in China lässt VW nicht frohlocken - 2013 schwierig

Freitag, 15. Februar 2013, 11:21 Uhr
 

Frankfurt (Reuters) - Rasant gestiegene Autoverkäufe in China haben dem Volkswagen-Konzern im Januar ein kräftiges Absatzplus beschert.

749.900 Autos gingen in dem Monat weltweit an die Kunden, 14,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Doch VW will nicht in Euphorie verfallen. "Es bleibt dabei: 2013 wird auch für den Volkswagen Konzern ein herausforderndes Jahr", erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag in Wolfsburg. Denn bei dem starken Wachstum in China um 43 Prozent auf knapp 300.000 Autos handele es sich um einen Sondereffekt, der mit der Verschiebung des chinesischen Neujahrsfestes zusammenhänge, erläuterte Europas größter Autobauer. "Für Februar erwarten wir durch diesen Sondereffekt einen Rückgang der Verkaufszahlen in China."

In Europa sei die Lage weiter düster, hier schrumpfte der Absatz um drei Prozent. In Nordamerika habe VW 17 Prozent mehr Autos seiner Marken wie Volkswagen, Porsche oder Audi verkauft. Größte Marke bleibt VW mit einem Plus von 17 Prozent auf 491.000 weltweit verkauften Autos. Audi wuchs in der selben Größenordnung und brachte knapp 112.000 Wagen zur Kundschaft.