Sinkende Exporte lassen deutsche Wirtschaft schrumpfen

Freitag, 22. Februar 2013, 08:39 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Fallende Exporte und sinkende Investitionen haben die deutsche Wirtschaft zum Jahresende so stark schrumpfen lassen wie seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise nicht mehr.

Allein die Ausfuhren gingen verglichen mit dem Sommer um zwei Prozent zurück und damit so stark wie seit Anfang 2009 nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Importe schrumpften ebenfalls, aber nicht so stark. Erstmals seit mehr als einem Jahr belastete damit der Außenhandel die exportverwöhnte Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt ging im Herbst um 0,6 Prozent verglichen mit dem Vorquartal zurück. Damit bestätigten die Statistiker ihre erste Schätzung.

Auch die Investitionen sanken: Für Maschinen, Fahrzeuge und andere Ausrüstungen gaben die deutschen Unternehmen zwei Prozent weniger aus als im Vorquartal, in Bauten wurde ebenfalls etwas weniger investiert. Dank des wachsenden Konsums legte die inländische Verwendung insgesamt aber dennoch zu.

Für den Start ins neue Jahr sagen die von Reuters befragten Volkswirte wieder ein leichtes Wachstum der deutschen Wirtschaft voraus. Für das Gesamtjahr erwarten Bundesregierung und Bundesbank ein Plus von 0,4 Prozent. 2012 waren es 0,7 Prozent.

 
A worker of Signet Solar checks a photovoltaic module in a plant in Mochau, near Dresden, in this December 17, 2008 file photo. So far, wind turbines are not Sputnik. But one day they could be. The global race to develop clean technology is not just about who can build the best solar parks or wind farms. It is also shaping up as a contest between Chinese-style capitalism and the more market-oriented approach fancied by the United States and Europe. To match special report DAVOS/GREEN REUTERS/Hannibal Hanschke/Files (GERMANY - Tags: ENERGY ENVIRONMENT BUSINESS)