Zeitung: Milliardenbelastungen bei größter japanischer Bank

Mittwoch, 14. Mai 2008, 07:05 Uhr
 

Tokio (Reuters) - Die weltweite Kreditkrise könnte der größten japanischen Bank Mitsubishi UFJ einem Zeitungsbericht zufolge zusätzliche Belastungen von bis zu 1,9 Milliarden Euro (300 Milliarden Yen) bescheren.

Bislang hatte das Institut für das im März zu Ende gegangene Geschäftsjahr Abschreibungen von rund 590 Millionen Euro (95 Milliarden Yen) auf schlecht besicherte Hypotheken in Aussicht gestellt. Nun habe sich das Problem auf andere Produkte ausgeweitet, die der Bank weitere Buchverluste einbringen und wohl auch ihren Gewinn schmälern würden, berichtete die Zeitung "Mainichi" am Mittwoch. Ein Sprecher des Instituts lehnte eine Stellungnahme zu den Angaben ab.

Mitsubishi UFJ will kommende Woche ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Finanzjahr vorlegen. Die Aktie des Instituts sank am Mittwoch nach Bekanntwerden des Berichts um 4,3 Prozent und damit stärker als der Branchenindex.