UN besorgt über angebliche Abzweigung von Birma-Hilfslieferungen
New York (Reuters) - Die Vereinten Nationen und westliche Regierungen haben sich beunruhigt über Berichte gezeigt, denen zufolge Hilfsgüter für die Opfer des Zyklons "Nargis" in Birma nicht ihre Adressaten erreichen.
Wenn sich die Angaben als zutreffend herausstellen sollten, wäre dies Grund zu großer Sorge, sagte UN-Sprecherin Michel Montas am Dienstag. Dies unterstreiche umso mehr, dass die birmanischen Behörden akzeptieren müssten, dass ihre Möglichkeiten zur Verteilung von Hilfe an die 1,5 Millionen Betroffenen beschränkt seien. Bislang habe nur "ein sehr kleiner Prozentsatz der Opfer" Hilfe erhalten.
Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Khalilzad, bezeichnete die Berichte über abgezweigte Hilfslieferungen als einen weiteren Grund, warum seine Regierung wolle, dass mehr ausländische Helfer ins Land gelassen würden, um bei der Verteilung zu helfen.
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