20. April 2017 / 05:33 / in 6 Monaten

Chipkonzern Qualcomm macht weniger Umsatz

Bangalore (Reuters) - Die Beilegung von Streitigkeiten um Lizenzgebühren belasten den US-Chiphersteller Qualcomm.

A Qualcomm sign is pictured at one of its many campus buildings in San Diego, California, U.S. April 18, 2017. REUTERS/Mike Blake

Im abgelaufenen Geschäftsquartal fiel der Umsatz um 9,6 Prozent auf 5,02 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Nettogewinn ging um rund 35 Prozent auf 749 Millionen Dollar zurück. Hintergrund sei eine Sonderbelastung von 974 Millionen Dollar in Zusammenhang mit einem Streit über Lizenzgebühren mit Blackberry. Ein Schiedsgericht hatte Qualcomm zu einer Rückzahlung an die Kanadier verdonnert. Mit dem Zwischenbericht übertraf der Halbleiterkonzern jedoch die Erwartungen des Marktes, was die Aktie im nachbörslichen Handel um mehr als zwei Prozent in die Höhe trieb.

Der Streit mit dem wichtigen Kunden Apple hätte sich nicht auf die Bilanz ausgewirkt, teilte Qualcomm mit. Zwar hätten die Auftragsfertiger von Apple Lizenzgebühren nicht in voller Höhe bezahlt. Doch dies habe den Umsatz nicht belastet, da die Summe in etwa der Schadenersatzforderung von Apple entspreche. Ob die Auftragsfertiger auch im laufenden Quartal Gebühren zurückbehielten, sei noch nicht klar, warnte Qualcomm. Apple hatte seinen Chiplieferanten Qualcomm Anfang des Jahres auf eine Milliarde Dollar Schadenersatz verklagt.

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