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Ausland | Mittwoch, 12. Dezember 2012, 09:24 Uhr

USA erkennen Oppositionsbündnis in Syrien an

Washington Die USA erkennen das neu geschmiedete Oppositionsbündnis in Syrien an.

US-Präsident Barack Obama sagte am Dienstag dem US-Fernsehsender ABC, die Nationale Koalition der Oppositionskräfte sei repräsentativ und umfassend genug, dass die US-Regierung sie als legitime Vertretung der syrischen Bevölkerung ansehe, die sich gegen Präsident Baschar al-Assad auflehnt.

Der Schritt des US-Präsidenten war erwartet worden und könnte den gegen Assad kämpfende Rebellen neue internationale Unterstützung bringen. Dass die USA die Aufständischen mit Waffen unterstützen, bedeutet die Anerkennung der Opposition allerdings nicht. Eine militärische Hilfe hatte Obama wiederholt abgelehnt.

Unter anderem Großbritannien und Frankreich haben das Oppositionsbündnis anerkannt. Auch die Europäische Union hat erklärt, sie betrachte das Bündnis als legitime Vertretung der syrischen Bevölkerung.

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