Ausland | Mittwoch, 9. Januar 2013, 07:43 Uhr

Vereidigung für schwerkranken Chavez wird verschoben

Caracas Der schwerkranke venezolanische Präsident Hugo Chavez wird am Donnerstag nicht wie geplant vereidigt werden können.

Die Regierung erklärte am Dienstag, Chavez könne den Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen. Der Sozialist hat sich seit seiner vierten Krebsoperation am 11. Dezember auf Kuba nicht mehr zu Wort gemeldet.

Sein Vize Nicolas Maduro hatte die Bedeutung der Vereidigung vor wenigen Tagen heruntergespielt und von einer Formalie gesprochen, die verschoben werden könne. Bei einer permanenten Abwesenheit vom Amt müsste es nach venezolanischem Recht innerhalb von 30 Tagen Neuwahlen geben. Die konservative Opposition sieht dies gegeben, sobald Chavez den Vereidigungstermin nicht wahrnimmt. Chavez steht seit rund 14 Jahren an der Spitze des größten Erdölexporteurs Südamerikas.

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