Betreiber prüft nach Gas-Unglück in Italien alle Waggon-Achsen

Samstag, 4. Juli 2009, 11:44 Uhr
 

Rom (Reuters) - Nach dem schweren Eisenbahn-Unglück in Italien hat die Transportfirma eine Überprüfung der Achsen seiner Flüssiggas-Waggons angeordnet.

GATX Rail Europe betonte am Freitag, dies bedeute nicht, dass ein Fehler an den Teilen für die Explosion eines Waggons Anfang der Woche verantwortlich sei. Es handle sich um eine Sicherheitsmaßnahme, um das Vertrauen des Kunden in die Waggons wiederherzustellen. Ein Waggon von GATX war in der Nacht zum Dienstag in Viareggio explodiert. Dabei kamen 22 Menschen ums Leben. Ermittler haben Probleme mit der Achse als eine denkbare Ursache bezeichnet.