Türkisches Militär - 20 Tote bei Gefecht mit PKK-Kämpfern
Diyarbakir (Reuters) - Im Südosten der Türkei sind bei einem Gefecht zwischen der Armee und kurdischen Separatisten acht Soldaten und zwölf Aufständische getötet worden.
Eine große Gruppe von bewaffneten Kämpfern der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) habe in der Nacht auf Samstag eine Einheit an der Grenze zum Irak angegriffen, teilte der Generalstab auf seiner Internetseite mit. 14 Soldaten seien verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich demnach nahe des Ortes Semdinli in der Provinz Hakkari. Das Militär schickte weitere Soldaten in das Gebiet. Kampfhubschrauber und -flugzeuge griffen Ziele im Nord-Irak an, das den PKK-Kämpfern als Rückzugsgebiet dient.
Die kurdischen Separatisten haben in den vergangenen Wochen wiederholt türkische Soldaten in der Region angegriffen. Die PKK kämpft seit 1984 gegen den türkischen Staat. In dem Konflikt kamen bislang mehr als 40.000 Menschen ums Leben. Die ursprüngliche Forderung nach einem unabhängigen Kurdenstaat hat die Gruppe inzwischen aufgegeben. Jetzt ist es ihr Ziel, eine ethnische Heimat für Kurden im Südosten des Landes zu errichten.
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