Schweres Erdbeben erschüttert Birma - Eine Tote

Sonntag, 11. November 2012, 15:03 Uhr
 

Rangun (Reuters) - Birma ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden.

Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Fünf weitere Menschen wurden vermisst. Die Erdstöße hatten der US-Bebenwarte zufolge eine Stärke von 6,6. Das Epizentrum lag rund 60 Kilometer nordwestlich von Mandalay, der zweitgrößten Stadt des Landes, in zehn Kilometern Tiefe. Es folgten mehrere starke Nachbeben. Berichte über größere Schäden in Mandalay lagen aber nicht vor. Allerdings berichteten lokale Medien von leichteren Schäden aus dem Umland. Bei dem Todesopfer handelte es sich den Angaben nach um eine Frau, die in den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses gestorben sei. Zehn Menschen seien dort zudem verletzt worden. Zudem würden fünf Arbeiter vermisst, nachdem eine im Bau befindliche Brücke über dem Fluss Irrawaddy teilweise zusammenbrach.

Die Erdstöße waren auch im benachbarten Thailand und dessen Hauptstadt Bangkok zu spüren. Birma gehört zu Asiens ärmsten Ländern. Nach Jahrzehnten der Isolation unter einer Militärherrschaft hat das Land im vergangenen Jahr damit begonnen, sich allmählich wieder zu öffnen.