Mindestens drei Tote nach Tunneleinsturz in Japan

Sonntag, 2. Dezember 2012, 12:57 Uhr
 

Tokio (Reuters) - Beim Teileinsturz eines Autobahntunnels in Japan sind am Sonntag Medienberichten zufolge mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Zwei Fernsehsender berichteten, nach dem Unglück rund 80 Kilometer westlich von Tokio seien die Leichen inzwischen gefunden worden. Die Bergungsarbeiten zur Rettung von Eingeschlossenen wurden allerdings unterbrochen aus Angst, dass es zu weiteren Einstürzen kommt. Die Feuerwehr hatte zuvor von mindestens sieben Vermissten gesprochen. Bei dem Unglück in der Präfektur Yamanashi wurde ein Brand ausgelöst, der nach etwa drei Stunden gelöscht werden konnte. Der Autobahnbetreiber Central Nippon Expressway teilte mit, in dem 4,7 Kilometer langen Tunnel seien über eine Strecke von 50 bis 60 Metern Deckenplatten herabgestürzt. Die Ursache dafür stehe noch nicht fest.

Die vielbefahrene Autobahn verbindet die Hauptstadt Tokio mit dem Westen des Landes. Es war das schwerste Tunneleinsturz in Japan seit 1996, als herabfallende Felsbrocken 20 Menschen töteten.

 
Police officers and firefighters gather in front of the Sasago Tunnel on the Chuo Expressway in Otsuki, Yamanashi prefecture, in this photo taken by Kyodo December 2, 2012. MANDATORY CREDIT. REUTERS/Kyodo FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. MANDATORY CREDIT. JAPAN OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN JAPAN