US-Staat Massachusetts prüft Investitionen in Waffenhersteller

Donnerstag, 20. Dezember 2012, 08:21 Uhr
 

Boston (Reuters) - Der US-Bundesstaat Massachusetts lässt nach dem Massaker an einer Schule in Connecticut mögliche Investitionen des staatlichen Rentenfonds in Waffenhersteller prüfen.

Dies gab Landesfinanzminister Steven Grossman am Donnerstag bekannt. Die Informationen würden den Abgeordneten des Bundesstaates zur Verfügung gestellt, sollten sie beschließen, sich von entsprechenden Papieren im 51 Milliarden Dollar schweren Fonds zu trennen. Der Kongress von Massachusetts habe zuletzt unter anderem Titel von Unternehmen verkauft, die in der Tabak-Branche, in Südafrika oder der iranischen Öl-Industrie verwickelt seien. Bei dem Massaker vor knapp einer Woche waren 28 Menschen getötet worden, darunter 20 Kinder.