Mehrheitsführer im US-Senat sieht keine Lösung im Fiskalstreit

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 16:50 Uhr
 

Washington (Reuters) - Die USA steuern im Haushaltsstreit nach den Worten des Mehrheitsführers im Senat, Harry Reid, unumgänglich auf die Fiskalklippe zu.

"Das ist die Richtung, in die wir wohl steuern", sagte der demokratische Politiker am Donnerstag im Senat. Die Zeit für eine Einigung bis Jahresende laufe aus. Sollten seine Demokraten und die Republikaner im Kongress bis zum 31. Dezember keine Einigung erreichen, greifen automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, die die weltgrößte Volkswirtschaft in eine Rezession stürzen könnten. Parallel dazu droht eine Ausgabensperre, weil der Bund die vom Parlament erlaubte Schuldenobergrenze reißen dürfte. Die US-Börsen gaben nach den Äußerungen etwas nach.

 
Senate Majority Leader Harry Reid (D-NV) speaks to the media on a "fiscal cliff" alongside (L-R) Sen. Dick Durbin (D-IL), Sen. Charles Schumer (D-NY) and Sen. Patty Murray (D-WA) on Capitol Hill in Washington, December 20, 2012. REUTERS/Yuri Gripas