Clinton aus dem Krankenhaus entlassen

Donnerstag, 3. Januar 2013, 10:31 Uhr
 

New York/Washington (Reuters) - US-Außenministerin Hillary Clinton ist nach der Behandlung eines Blutgerinnsels in ihrem Kopf am Mittwochabend aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Die 65-Jährige mache nach Einschätzung ihrer Ärzte in allen Punkten gute Fortschritte bei der Genesung, erklärte ein Sprecher ihres Ministeriums. Man gehe weiter von einer vollständigen Heilung aus. Clinton wolle "zurück ins Büro", sagte er weiter. Ein Reuters-Fotograf hatte zuvor gesehen, wie sie zusammen mit ihrer Familie das Hospital in New York verlassen hatte. Es war das erste Mal seit dem 7. Dezember, dass die Ministerin in der Öffentlichkeit gesehen worden war.

Clinton leidet nach Angaben ihrer Ärzte an einem Blutgerinnsel, das zwischen Gehirn und Schädeldecke hinter ihrem rechten Ohr liegt. Das Blutklümpchen ist demnach die Folge einer Gehirnerschütterung, die sie bei einem Sturz nach einem Ohnmachtsanfall wegen Dehydrierung erlitt. Diese wiederum sei durch einen Magen-Darm-Virus verursacht worden.

 
U.S. Secretary of State Hillary Clinton leaves New York Presbyterian Hospital with husband, Bill (top R), and daughter, Chelsea (R), in New York, January 2, 2013. The secretary of state, who has not been seen in public since Dec. 7, briefly left New York-Presbyterian hospital on Wednesday, only to return about 15 minutes later, the New York Daily News reported. The State Department declined to comment on where Clinton may have gone or the status of her hospital stay. She was admitted for treatment of a blood clot in a vein behind her right ear. REUTERS/Joshua Lott (UNITED STATES - Tags: POLITICS)