20 schiitische Pilger bei Selbstmordanschlag im Irak getötet

Donnerstag, 3. Januar 2013, 16:26 Uhr
 

Bagdad (Reuters) - Ein Selbstmordattentäter hat am Donnerstag bei einem Anschlag im Irak nach Polizeiangaben mindestens 20 schiitische Pilger mit in den Tod gerissen.

Der Angreifer sprengte sich demnach zum Höhepunkt eines religiösen Fests in dem Ort Mussajab etwa 60 Kilometer südlich von Bagdad in einem Auto in die Luft.

Schiiten waren zuletzt mehrfach das Ziel von Anschlägen im Irak. Für die meisten Angriffe werden radikale sunnitische Gruppen wie Al-Kaida verantwortlich gemacht. Es wird vermutet, dass sie so den Konflikt zwischen den Religionsgruppen wieder schüren wollen.