Einigung auf weltweite Reduzierung der Quecksilber-Emissionen

Samstag, 19. Januar 2013, 12:46 Uhr
 

Genf (Reuters) - Die Verwendung und Emission des hochgiftigen Quecksilbers soll weltweit reduziert werden.

Darauf einigten sich am Samstag in Genf mehr als 140 Staaten, wie ein Sprecher des UN-Umweltprogramms (Unep) mitteilte. Der Vertrag sehe unter anderem die schrittweise Abschaffung von quecksilberhaltigen Haushaltsgeräten vor, sagte Unep-Sprecher Nick Nuttall. Dazu gehören Thermometer sowie Leuchtstofflampen. Außerdem sollen die Quecksilber-Emissionen durch Kohlekraftwerke und Zementwerke reduziert und die Nutzung des Metalls bei der Goldgewinnung untersagt werden. Bis zum Inkrafttreten der Konvention dürften nach Angaben des Unep allerdings noch drei bis fünf Jahre vergehen.