Birma sagt Geldgebern Fortsetzung des Reformkurses zu

Samstag, 19. Januar 2013, 12:50 Uhr
 

Naypyidaw (Reuters) - Birma hat eine Fortsetzung seines Reformkurses zugesagt, um den Demokratisierungsprozess in dem südostasiatischen Land nach jahrzehntelanger Militärherrschaft zu verfestigen.

Seine Regierung wolle Birma zu einem modernen, industrialisiertem Land wandeln, sagte Präsident Thein Sein am Samstag zu Beginn einer Konferenz mit internationalen Geldgebern und Hilfsorganisationen. Zugleich solle die Landwirtschaft gefördert und die wirtschaftliche Kluft zwischen den einzelnen Landesteilen verringert werden. Der Lebensstandard solle gesteigert und die Ausbildung der Menschen verbessert werden. "Dies wird uns bei den politischen Reformen für die Entwicklung einer modernen Demokratie helfen", sagte der Staatschef.

Nach dem Ende der Militärdiktatur 2011 leitete die neue Regierung eine ganze Reihe von Reformen ein. Zudem ließ sie zahlreiche politische Häftlinge frei. Internationale Sanktionen gegen Birma wurden daraufhin gelockert.