Vier Tote nach heftigen Regenfällen in Australien

Dienstag, 29. Januar 2013, 09:12 Uhr
 

Canberra (Reuters) - In Australien sind bei heftigen Überschwemmungen vier Menschen ums Leben gekommen.

Tausende weitere mussten wegen der bedrohlichen Fluten ihre Häuser verlassen. Unter den Todesopfern ist auch ein dreijähriger Junge, der von einem umfallenden Baum getroffen wurde und später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Betroffen sind vor allem die beiden Bundesstaaten Queensland und New South Wales. Dort hat es in den vergangenen drei Tagen zum Teil heftig geregnet. In Queensland wurden über Nacht nach Angaben von Dienstag mehr als 1000 Menschen mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht.

Die Überschwemmungen störten auch den Flugverkehr. Virgin Australia strich 20 Flüge entlang der Ostküste. Qantas hatte Montag den Flugplan ändern müssen. Auch wurden mehrere Kohlefelder im Osten des Landes überschwemmt. Dort sind Bergbauriesen wie BHP Billiton und Anglo American tätig. Die Auswirkungen auf diese Branche sind derzeit noch nicht abzuschätzen. Die Zuckerernte dürfte die Regenfälle aber ohne Schaden überstanden haben.