IOC-Experte rechnet mit wenig Doping-Fällen in Peking
Peking (Reuters) - Aufgrund verschärfter Kontrollen rechnet das Internationale Olympische Komitee mit wesentlich weniger Dopingfällen bei den Olympischen Spielen als zunächst erwartet.
"Die Betrüger sind uns nicht mehr weit voraus", sagte der Vorsitzende der ärztlichen Kommission des IOC, Arne Ljungqvist, am Freitag. Viele Verbände hätten bereits umfangreiche Tests vor dem Beginn der Wettkämpfe durchgeführt. "Wir sehen nun die Konsequenzen." Vor Auftakt hatte das IOC geschätzt, bei rund 4500 geplanten Tests während der Spiele zwischen 30 und 40 positive Ergebnisse zu erhalten.
Bislang wurden in der ersten Woche der Wettbewerbe lediglich drei Spieler erwischt, ein spanischer Radfahrer, ein nordkoreanischer Schütze und ein Turner aus Vietnam. Manches nationale olympische Komitee ließ seine Athleten bis zu drei Mal testen, bevor sie nach Peking fliegen durften. Bei den Olympischen Spielen in Athen vor vier Jahren verzeichneten die Behörden 26 Doping-Verstöße bei rund 3300 Tests.
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